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„Der einzelne Mensch steht im Mittelpunkt“
„Der einzelne Mensch steht im Mittelpunkt“
Interview mit Hans-Joachim Gruber, Bereichsleiter Operations Klinik- und Seniorencatering, und Jörg Pelikan, nationaler Verkaufsleiter Klinik- und Seniorencatering, ARAMARK GmbH.
Herr Gruber, was verstehen Sie unter „Besser als zuhause“?
Gruber: Dieser Anspruch mag hochtrabend klingen, wir meinen es aber genau so! Uns geht es als Caterer nicht nur um die bloße Versorgung der Senioren und Pflegebedürftigen mit den lebensnotwendigen Nährstoffen. Vielmehr verstehen wir unseren Dienstleistungsauftrag als eine ganzheitliche Aufgabe, für die unser Konzept „Mosaik“ steht: Neben unserer Ernährungs- und Servicekompetenz und unserem Qualitätsmanagement bieten wir spezielle, altersgerechte Ernährungskonzepte, die auch auf die individuellen Erfordernisse der Betroffenen eingehen. Denn der einzelne Mensch steht für uns im Mittelpunkt. Wir wollen zu seinem Wohlbefinden beitragen und ihm Essen als ein Stück Lebensfreude vermitteln. Unsere ganzheitliche Herangehensweise bedeutet einen klaren Vorteil unserer Leistungsfähigkeit gegenüber der privaten Versorgung zuhause, die irgendwann schlichtweg an ihre natürlichen Grenzen stößt.
Das Konzept „Mosaik“ hat viele Facetten. Welchen Aspekt finden Sie in der zukünftigen Seniorenverpflegung am wichtigsten?
Gruber: Jeder Mosaikstein ist gleich wichtig! Das ist ja gerade der Kerngedanke des Konzepts. „Mosaik“ stellt das Individuum ins Zentrum: Wir erfragen zum Beispiel ganz individuelle Essenswünsche wie etwa das Lieblingsessen oder regionale Vorlieben der Senioren und integrieren diese in unsere Speisenplanung. Wir achten auf alters- und krankheitsbedingte Erfordernisse, die etwa durch unser demenzgerechtes Ernährungskonzept berücksichtigt werden. Denn unser Konzept bietet individuelle Lösungen für die vielen, verschiedenen Erscheinungsformen dieser rasant zunehmenden Krankheit. Von Einrichtungen, Betroffenen und Angehörigen besteht schon jetzt eine erhöhte Nachfrage nach unserem Demenzkonzept, die auf Grund des demografischen Wandels in Zukunft sicherlich noch zunehmen wird.
Welchen Mehrwert bietet „Mosaik“ in der Praxis?
Gruber: Wir haben drei Zielgruppen, die von „Mosaik“ profitieren. Zum Ersten die Bewohner: Neben einer hochwertigen, gesunden Ernährung ermöglichen wir ihnen mit individuellen Lösungen ein Mehr an Wohlbefinden, Zuwendung und damit Lebensqualität. Dies bedeutet auch für die Familien als zweite Zielgruppe einen großen Pluspunkt: Mit uns können sie sich darauf verlassen, dass ihre Angehörigen in guten Händen und professionell versorgt sind. Dies gibt ihnen ein sicheres Gefühl. Zum Dritten profitieren die Einrichtungen von „Mosaik“: Mit unserer Ernährungs- und Servicekompetenz und unseren professionellen Systemen garantieren wir Sicherheit in Qualität und Hygiene und bieten einen Mehrwert, der über die bloße Qualität der Leistungen hinausgeht. Unser ganzheitlicher Ansatz bedeutet ganz klar auch einen Imagezuwachs, der für das Marketing der Heime genutzt werden kann und sollte.
Herr Pelikan, viele Träger haben Vorbehalte gegenüber Outsourcing und wollen externe Dienstleister nicht im Haus haben. Wie bauen Sie hier Vertrauen auf?
Pelikan: Das ist richtig. Viele Heime empfinden externe Dienstleister als Fremdkörper. Diese Vorbehalte wollen wir aus dem Weg räumen. Deshalb ist es unser Anspruch, uns als Teil des Teams zu verstehen, zu integrieren und entsprechend zu agieren. Dafür ist ein ständiger kommunikativer Austausch aller Beteiligten unbedingte Voraussetzung. Integration funktioniert nur durch Kommunikation, die ARAMARK professionalisiert hat durch ein aktives Schnittstellenmanagementsystem. So gelingt uns der Schritt von extern nach intern.
Welche Argumente sprechen konkret für Outsourcing?
Pelikan: Für das Outsourcing spricht ganz klar die Kernkompetenz „Ernährung“ eines professionellen Seniorencaterers wie ARAMARK. Dazu gehört eine hohe Dienstleistungsorientierung, die das Potenzial einer neuen Servicekultur im Care-Segment erkannt hat und effektiv realisiert: für eine verbesserte Wirtschaftlichkeit bei gleichzeitiger Qualitätssteigerung. Outsourcing hat außerdem für die Träger den großen Vorteil der Entlastung von administrativen Aufgaben. So sparen die Häuser vor allem Zeit. Mit unserem professionellen Qualitäts- und Hygienemanagement inklusive HACCP-Umsetzung garantieren wir unseren Partnern zudem maximale Sicherheit und Transparenz in allen Bereichen. Darauf können sie sich verlassen – und sich so voll und ganz auf ihre eigenen Kernkompetenzen konzentrieren.
Als zweitgrößtes deutsches Catering-Unternehmen kann ARAMARK auf etablierte Managementsysteme und eine umfassende gastronomische Kompetenz aus seinen unterschiedlichen Geschäftsbereichen zurückgreifen. Dadurch ist das Unternehmen imstande, komplexe Konzepte zu erarbeiten und professionell umzusetzen – denn erst dann zahlt sich Outsourcing aus: wenn effektive Strukturen und echte Konzepte dahinter stehen.
Herzlichen Dank für das Gespräch.
Stand: Juni 2007 www.aramark.de
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Ihre Ansprechpartner:
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| Hans-Joachim Gruber, Bereichsleiter Operations Klinik- und Seniorencatering | Jörg Pelikan, nationaler Verkaufsleiter Klinik- und Seniorencatering, ARAMARK GmbH | Ulrike Mößner, Diplom-Oecotrophologin |



