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Pankreatitis

Definition

Pankreatitis ist eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreas), die akut oder chronisch verlaufen kann.

Häufigkeit

Die akute Pankreatitis kann mehrere Ursachen haben. Am häufigsten sind Gallensteine, die sich in der Mündung des Gallengangs in den Zwölffingerdarm, die gleichzeitig auch die Mündung des Bauchspeicheldrüsengangs ist, vorübergehend oder länger festklemmen. (ca. 45% der akuten Pankreatitiden). Eine ebenfalls sehr gängige Ursache ist chronischer Alkoholmissbrauch (ca. 35%). Bei etwa 15% der Betroffenen lässt sich kein konkreter Auslöser feststellen, in diesen Fällen spricht man von idiopathischer Genese. Daneben kommen auch seltenere Ursachen vor wie:

* Als Nebenwirkung von Medikamenten (z. B. Asparaginase, Azathioprin, Furosemid, Glukokortikoide, Antibiotika (Tetrazykline, Sulfamethoxazol, Trimethoprim), Antikonvulsiva (Valproat, Carbamazepin), Propofol und andere
* Infektionen z. B. Mumps, Coxsackie-Virus, Hepatitis, HIV, Zytomegalie-Virus
* Erhöhter Blutkalziumwert, z. B. bei Nebenschilddrüsenüberfunktion
* Stark erhöhte Blutfette (Triglyzeride)
* Iatrogen nach ERCP
* genetisch: Zystische Fibrose

Ursachen

Eine chronische Pankreatitis hat viele Ursachen, aber 70 bis 80% sind auf chronischen Alkoholmissbrauch zurückzuführen. Sie tritt häufiger bei Männern als bei Frauen auf und entwickelt sich häufig zwischen dem 30. und dem 40. Lebensjahr. Eine chronische Pankreatitis kann sich auch aus einer akuten Entzündung entwickeln, wenn die Ursache nicht beseitigt wird oder der Ausführungsgang beschädigt ist.

Einige chronische Pankreatitiden sind erblich bedingt. Diese beruhen auf einer Abnormalität der vom Pankreas gebildeten Enzyme, welche das Gewebe schädigen. Andere Formen der Erkrankung haben ihre Ursachen in äußeren Faktoren wie z. B. dem Tabakrauchen.

Symptome

In den frühen Stadien einer Pankreatitis kann der Arzt häufig nicht entscheiden, ob es sich um eine akute oder eine chronische Form handelt. Die Symptome können die gleichen sein.

Eine chronische Pankreatitis verursacht häufig chronische Schmerzen. In einigen Fällen chronischer Pankreatitis lässt der Schmerz nach, wenn die Krankheit fortschreitet. Sie führt auch zu einer Unterfunktion der Bauchspeicheldrüsen-Aktivität, was zu Gewichtsverlust und Verdauungsstörungen führt. Die ungenügende Verdauung und Resorption führt zur Abgabe von Fett und Eiweiß über den Stuhl. Wenn die endokrinen Zellen (Langerhans-Inseln) im Pankreas geschädigt sind, kann sich ein Diabetes entwickeln.

Risiken/Komplikationen

Eine Diagnose der chronischen Pankreatitis ist schwierig, jedoch stehen einige hochentwickelte medizinische Techniken zu Verfügung. Pankreas-Funktions-Bluttests können helfen, zu entscheiden, ob die Bauchspeicheldrüse noch in der Lage ist, genug Verdauungsenzyme herzustellen. Sie haben sich in der Praxis allerdings kaum durchgesetzt.

Abnormalitäten des Pankreas können auch durch Sonografie, ERCP und Computertomographie erkannt werden.

In fortgeschritteneren Stadien einer chronischen Pankreatitis, wenn Diabetes und fehlerhafte Resorption auftreten, kann der Arzt auch Blut, Urin und Stuhltests durchführen, um eine Diagnose zu stellen.

Therapie
Eine chronische Pankreatitis wird durch das Verschreiben von Schmerzmitteln und eine Nahrungsumstellung behandelt. Patienten können den Verlust von Fett und Eiweiß reduzieren, indem sie Medikamente einnehmen, die Pankreas-Enzyme enthalten. Dies wird eine verbesserte Ernährung und eine Gewichtszunahme zur Folge haben. Manchmal werden Insulin oder andere Medikamente verschrieben, um den Blutzuckerspiegel zu kontrollieren.

In einigen Fällen von chronischer Pankreatitis wird ein chirurgischer Eingriff vorgenommen, um die Schmerzen zu lindern, indem ein vergrößerter und gestauter Pankreasgang entlastet wird.

Therapie

Die einzige Therapie des Magenkarzinoms ist die partielle oder vollständige Entfernung des Magens.

Prävention durch Ernährung

Der Entstehung von Magenkrebs kann durch die Ernährung vorgebeugt werden. Vitamin C und Vitamin E hemmen die Bildung von Nitrosaminen im Magen, die ja maßgebliche Risikofaktoren für die Krankheit darstellen. Ebenso scheint Beta-Carotin der Tumorentstehung entgegenzuwirken.

Zur Prävention von Magenkrebs sollte also:

* eine optimale Versorgung mit den Vitaminen C und E, sowie mit Beta-Carotin durch einen hohen Obst- und Gemüseverzehr sichergestellt werden,
* der Verzehr von gesalzenen, gepökelten und geräucherten Lebensmitteln (z.B. Speck, Schinken, Kassler, Pökelfleisch, Räucherfisch) reduziert werden,
* insgesamt der Kochsalzkonsum eingeschränkt werden
(Tipps zur kochsalzarmen Ernährung finden Sie hier),
* eine gute Lebensmittelhygiene gewährleistet sein.