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Alternative Kostformen

Alternative Kostformen

Alternative Kostformen - dieser Begriff suggeriert im Gegensatz zur Vollwert-Kost schnell den Eindruck einer völlig entgegengesetzten Ernährung. Dies ist so falsch. Alternativ sollte hier mehr in Richtung anders interpretiert werden. Spätestens beim genaueren
Betrachten der einzelnen Kostformen wird man schnell merken, daß sie mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede z.B. mit der Vollwertkost haben. Das größte Problem der hier vorgestellten Kostformen ist sicher die begleitende Weltanschauung, Mystik
oder Religiösität. Das Zusammenspiel von Glaubenslehre und Ernährungslehre kann sicher auch zu einem besseren Gesamtgesundheitszustand führen. Für die ernährngswissenschaftliche Betrachtung der Kostform ist dies aber eben kein elementarer
Aspekt. Wir werden die speziellen Weltanschauungen also auch nicht bewerten, sondern nur erläuternd erwähnen.

Themenübersicht:

Vegetarische Kost

Die vegetarische Ernährung geht mindestens schon auf PYTHGORAS (580 - 496 v.u.Z.) zurück.
Der Begriff Vegetarismus stammt aus dem Lateinischen, wobei vegetus soviel wie belebt, munter, lebenskräftig und rüstig bedeutet.
Der Ausgangspunkt für diese Ernährungsform ist zumeist die Abscheu vor dem Töten (von Tieren). Grundsätzlich werden tierische Produkte, die durch Töten der Tieren produziert werden, abgelehnt. Einige Formen des Vegetarismus gehen in ihrer Ablehnung tierischer Produkte noch weiter. Sie verzichten gänzlich auf diese Nahrungsquelle. Ansonsten werden natürliche Produkte bevorzugt.
Der vollständige Wegfall von tierischen Nahrungsquellen bedeuten aber schnell Mangel z.B. an Eiweißen, Vitamin B12 und Mineralien
(Calcium, Eisen). Deshalb gibt es auch Übergangsformen bzw. nicht so radikale vegetarische Kost mit ausgewählten tierischen Produkten.
Typisch ist die Einbeziehung von Eiern und Milch in die Nahrungspalette. Das grundsätzliche Problem einer vegetarischen Ernährung ist die ungünstige (geringe) biologische Wertigkeit pflanzlicher Eiweiße. Es müssen relativ mehr Nahrungsmittel aufgenommen werden, um mit allen Aminosäuren ausreichend versorgt zu werden.
Gegen eine zeitweilige vegetarische Ernährung sind kaum Bedenken einzuwenden. Auf Dauer und bei unkontrollierten und eintöniger Kost sind Mangelerscheinungen unabwendbar. Im Folgenden sollen die wichtigsten vegetarischen Kostformen kurz vorgestellt werden.

Vegane Kost

Der Veganer ist der radikalste Vegetarier. Er verzichtet auf Fleisch, Fisch, Krustentiere, aber auch auf tierische Produkte, wie Milch und Eier.
Als Nahrung wird auf Gemüse, Getreide, Nüsse, Kartoffeln, Hülsenfrüchte und Hefen gesetzt. Der Mangel an tierischen Eiweißen und den darin enthaltenen günstigen Verhältnissen von Aminosäuren wirkt sich besonders in Wachstumsphasen ungünstig aus. Eine
streng vegane Kost ist z.B. in der Kindheit, Pubertät, Stillzeit und bei einer Schwangerschaft nicht zu empfehlen.

Lakto-vegetabile Kost

Der Laktovegetarier nimmt außer den pflanzlichen Nahrungsmitteln noch Milch und Milchprodukte zu sich. Hierdurch ist eine gute Versorgung mit Calcium möglich. Ein Problem bleibt aber die aufwendige Versorgung mit ausreichend Eiweiß. Eine geschickte
Kombination von Milcheiweiß und pflanzlichen Eiweißen ermöglicht aber eine hohe biologische Wertigkeit der Eiweißnahrung.
Auch diese Form ist für Schwangere, Stillende, Kinder und Pubertierende aber wegen eines eventuellen Eiweiß-Mangels nicht zu empfehlen.

Ovo-lakto-vegatabile Kost

Die Ovolaktovegetarier erschließen sich als zusätzliche Eiweißquelle noch das Ei. Somit können sie auch die hochwertigen (tierischen) Eiweiße nutzen. Zwar kann man im Blut von Ovolaktovegetariern weniger Vitamin B12 und Eisen feststellen. Dies scheint aber keine deutlichen gesundheitlichen Unterschiede zu Normalkostessern zu bewirken. Lediglich beim Iod wurde eine zu geringe Versorgung des Körpers festgestellt.
Dieses Defizit läßt sich durch den Gebrauch von Iod-Salz entscheidend verkleinern. In diversen Studien wurde der ovo-lakto-vegetarischen Kost eine gesundheitsfördernde Wirkung zugeschrieben. Diese Vegetarier haben ein geringeres Körpergewicht, einen geringeren Blutfettwert und einen geringeren Blutdruck als die Durchschnittsbevölkerung.
Damit fallen die größten Erkrankungsrisiken für Herz-Kreislauf-Krankheiten weg. Bei geeigneten Begleitpräparaten (Iod, ev. Eisen) kann eine ovo-lakto-vegetarische Kost auch für Schwangere, Stillende und Pubertierende geeignet sein.

weitere vegetarische Spezial-Kost

BIRCHER-BENNER-Kost:
Abgeleitet wir diese Kost aus der "Ordnungstheorie" des Schweizer Arztes Max BIRCHER-BENNER. Rund die Hälfte aller Nahrungsmittel sind frischer Rohkost. Abgelehnt werden dagegen Zucker, helle Mehle und konservierte Nahrungsmittel. Für den Umgang mit Gewürzen und Salz wird auf Sparsamkeit gesetzt.
Auch in anderer Beziehung ist die BIRCHER-BENNER-Kost eine sparsame und genügsame Kost. Ein Zuviel wird als schädlich für den Körper und seine lebensfähigkeit erachtet. Die Anzahl der Mahlzeiten ist ebenfalls mit zwei kleinen und einer Hauptmahlzeit sehr auf Sparsamkeit orientiert. Zwischenmahlzeiten werden abgelehnt.
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WAERLAND-Kost:
Kartoffeln, viel zu trinken und keine Genußmitteln sind die Basis der vom Finnen Aare WAERLAND entwickelten Kost. Daneben werden strenge Regeln für die Tageseinteilung, Bewegung und Ruhe befolgt. In der WAERLANDschen Ernährungstheorie
stehen sich im Dickdarm nützliche Gärungsbakterien und schädliche Fäulnisbakterien gegenüber. Fäulnisbakterien werden durch tierische und Gärungsbakterien durch pflanzliche Nahrungsstoffe begünstigt.
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SCHNITZER-Kost:
Vom Zahnarzt Dr. J. G. SCHNITZER stammen zwei vegetarische Kostformen. Die "SCHNITZER-Normalkost" ist weitgehend zur ovo-laktovegetarischen Kost identisch. Eine Besonderheit ist das frische Mahlen des Getreides vor der Nahrungszubereitung.
In der "SCHNITZER-Intensivkost" sind dagegen nur eiweißarme, rein pflanzliche Rohmaterialien und Produkte erlaubt. Diese Kost ist zur vorrübergehenden Ernährung z.B. bei Nahrungsumstellung, Diät usw. gedacht.
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Trennkost

Begründer dieser Kostform war der amerikanische Arzt Howard HAY. Er litt an einer als unheilbar geltenden Schrumpfniere. Bei seinen Behandlungsbemühungen erfuhr er über Berichte aus dem Himalaya, das die Völker dort körpereigene Abwehrkräfte förderten, indem sie naturbelassene Nahrung zu sich nahmen. HAYes Ernährungs- und Gesundheitslehre sieht in den modernen Zivilations- und Fortschrittsverhalten den Ausgangspunkt für das Voranschreiten der sogenannten Zivilisationskrankheiten. Seinen
Erkenntnissen nach kann der menschliche Körper Eiweiße und Kohlenhydrate nicht gleichzeitig verarbeiten. Mit einer schnellen und gründlichen Verdauung wird ein geringer notwendiger Energieaufwand und ein schnelle Abgabe der Abfallstoffe in Verbindung
gebracht. Weiterhin basiert HAYes Kost auf einem ausgewogenen Säure-Base-Verhältnis in unserem Verdauungskanal. Eiweißverdauung benötigt vorrangig eine saure Umgebung, während für Kohlenhydrate eher basische Verhältnisse begünstigend
wirken. Die gleichzeitige Aufnahme von Kohlenhydraten und Eiweißen würde nun ein starke Aktivierung beider Richtungen bedeuten, die dann jeweils in einem der folgenden Organe wieder in das Gegenteil gewandelt werden müßte. Die Organe würden dadurch zusätzlich und über das Maß hinaus belastet.
Die Trennkost baut auf eine weitgehende Trennung von Eiweiß- und Kohlenhydratmahlzeiten auf. Diese wechseln sich normalerweise ab. Eine eiweißhaltige Hauptmahlzeit steht dabei im Mittelpunkt. Die jeweiligen Vorrangnährstoffe einer Mahlzeit können mit neutralen Nahrungsmittel, wie Gemüse, Salat, Früchten, Fetten und Milchprodukten kombiniert werden. Säurebildende Nahrungsmittel (Brot, Fleisch, Fisch) sollten mit den basebildenden (Gemüse, Obst, Salat) ungefähr im Verhältnis 2 zu 8 aufgenommen werden.
Wissenschaftlich lassen sich die Theorien von HAY kaum halten. Sie entsprechen veralteten, oberflächlichen Standpunkten. Trotzdem ist die HAY'sche Trennkost ernährungsphysiologisch als positiv zu beurteilen. Aufgrund des vorgeschlagenen Verhältnis von tierischen und pflanzlichen Nahrungsmittel kann es zu Mangelerscheinungen bei einigen Vitamine und Mineralstoffen (Calcium, Eisen, Iod) kommen.

Makrobiotische Kost

(Chinesische Ernährungslehre)
Makrobiotik bedeutet so viel wie "Langes Leben". Sie begründet sich auf den Zen-Buddhismus. Man kann die Makrobiotik sicher als die älteste Ernährungslehre der Welt betrachten. Dieses Alter und die starke Orientierung an alten Texten, Büchern und Lehren sind aber auch ein schweres Los.
In den letzten 5000 Jahren hat die Makrobiotik häufige Veränderungen der Lehrmeinung und Lehrrichtung durchgemacht. Die aktuellen Ansichten sind deshalb auch immer vom jeweiligen geistigen Führer abhängig und deshalb auch schwer zu verallgemeinern.
Dem Zen-Buddhismus und der Makrobiotik entsprechend, besteht das Universum aus zwei entgegengesetzten Kräften. Yin ist die auseinanderfließende Kraft - das Zersetzende.
Yang ist die zusammenfließende Kraft - das Aufbauende. Alle Dinge im Universum unterliegen dem Einfluß von Yin und Yang. Insgesamt streben Yin und Yang einen Ausgleich an.
Für die praktische Handhabung werden die Nahrungsmittel ebenfalls in Yin und Yang eingeteilt.

Eine grobe Übersicht über die Einteilung der Nahrungsmittel:

Yang-betonte
Nahrungsmittel
Yin und Yang enthaltene
Nahrungsmittel
Yin-betonte
Nahrungsmittel
Ananas
Erbsen
Pfeffer
grüne Bohnen
Kartoffeln
Möhre
Reis
Nüsse
Zwiebeln
Bambussprossen
Gerste
Ei
Käse
Kopfsalat
Mungobohne
Pflaume
Schweinefleisch
Soja
Steckrübe
Wassermelone
Meeresalgen
Roggen
Schweineniere
Fisch
brauner Zucker
Butter
Honig
Kohl
Gewürze
Rind-Fleisch
Rinderleber
Apfel
Ente
Erdbeere
Forelle
Pilze
Kohlrabi
Frühlingszwiebeln
Spargel
Spinat
Tomate
Trauben
Weizenkeime
Muscheln
Romana-
Salat
Salz
Wasserkastanie

Durch bestimmte Behandlungsverfahren lassen sich die Eigenschaften eines Nahrungsmittels nachträglich beeinflussen. So sind Abkühlen, Verdünnen, der Zusatz von sauren oder süßen Stoffen, Würzen, Zerkleinern usw. yinisierend. Durch Kochen, Backen,
Rösten, Salzen, Trocknen, Lagernm, Reifen usw. werden Nahrungsmittel yangisiert.
Die heutige - zu yinige - Ernährung wird von den Makrobioten als Grund für die Zivilisationskrankheiten angesehen.
Viele makrobiotische Kostempfehlungen basisieren auf einer eher mechanisch erstellten Tabelle der "Zehn Stufen ..." bzw. "Zehn Wege durch Gesundheit zum Frieden".
Angestrebt wird dabei die höchste Stufe der völligen Harmonie. Für die makrobiotische Kost muß man unabhängig von ihrer Aktualität feststellen, daß sie mehr einer Lebensphilosophie entspricht, als einer ausgewogenen gesunden Ernährungsgrundlage.
Neben Yin und Yang spielen noch eine Vielzahl von anderen Faktoren und Prinzipien (die fünf Elemente, die vier Wesensarten, die acht Prinzipien (Pa Kang), die sechs Qi) eine Rolle, über die man erst einmal den Überblick behalten muß und dann auch noch die einzelnen Einfüsse und Veränderungen beachten muß. Makrobiotik und chinesische Ernährungslehren haben eher was mit Glauben als mit Essen zu tun. Die psychologische Seite sollte aber nicht unterschätzt werden - Glauben versetzt schließlich Berge.
Bei extremen Ernährungsformen (höhere Stufen) kann es sogar zu schweren Mangelkrankheiten (Anämie, Skorbut und Rachitis) kommen. Kinder und Jugendliche sind hier besonders gefährdet. Als positiv in der makrobiotischen Ernährung muß man die Mäßigkeit, Genügsamkeit, Ablehnung vieler Genußmittel und die Orientierung auf ökologisch produzierte, naturbelassene, heimische Nahrungsmittel einschätzen. Die Hinwendung zum Soja mit seinem hohen Eiweißanteil und günstiger Aminosäurezusammensetzung
kann ebenfalls als sehr günstig empfohlen werden. Fermentationsprozesse durch Bakterien und Pilze setzen vielen Soja-Produkten (Sojabohnequark, Sojasoße, Sojakäse) Enzyme bei, die ihren Nahrungswert stark erhöhen.

Mazdaznan-Kost

Die Mazdaznan-Ernährungslehre basiert auf Lehren des Propheten und Religionserneueres ZARATHUSTRA. Er lehrte vor rund 2600 Jahren im Bereich Ost-Iran und Afghanistan.
Der Name Mazdaznan leitet sich von den Wörtern groß, gut (ma), wissen (zda) und beherschen (znan) aus der Awesta-Sprache ab.
Atmung und Ernährung sind die Haupinhalte dieser Lehre. Über die Atmung bekommt der Mensch geistige Nahrung und über die Nahrungsmittel erhält er die stofflichen Voraussetzungen für eine natürliches Leben. Atemübungen, eine natürliche Nahrungsauswahl
und ein edles Geschlechtsleben führen zu einem gesunden Menschen, der höheren Zielen folgt.
Die Mazdaznan-Lehren wurden von Otto HANISH (er nannte sich Otoman Zar-Adusht Hamisch) in die westlichen Lebensbereiche gebracht.
Grundlage ist eine besondere ovo-lakto-vegetarische Ernährung, in der bewußte Ernährung, Abwechslungsreichtum und Genügsamkeit eine tragende Rolle spielen. Das Gemüse wird zubereitet (oft geschmort) und Nahrungsmittel vielseitig kombiniert. Die
Kombination gleichartiger Nahrungsmitel (z.B. Zucker und Obst; zwei Mehlgerichte, zwei Eiweißprodukte) wird wegen einer angeblich übermäßigen Körperbelastung abgeleht.
Der Tagesrhythmus orientiert sich an den Ausscheidungszeiten. Morgens wird bei Fruchtsäften gefastet, mittags und abends wird vorrangig gegessen.
In den Problemen ist die Mazdaznan-Kost der ovo-lakto-vegetarischen Kost gleichwertig.

Anthroposophische Kost

Einen wissenschaftlich klingendenden Namen trägt diese Ernährungsphilosophie. Sie basiert aber auf (aus ernährungswissenschaftlicher Sicht) sehr oberflächliche und z.T. mystische Dogmen und Theorien.
Der Anthroposoph ist als Mensch - als seelisch-geistiges Wesen - daran interessiert den Zusammenhang zwischen Welt und Kosmos zu erfassen. In unserer Welt werden die Erscheinungen durch elementare Bildekräften - sogenannten Äthern - begründet.
So werden der Lebensäther, der chemische Äther, der Lichtäther und der Wärmeäther unterschieden. Die verschiedenen Äther werden bestimmten Teilen der Pflanze zugeordnet.
Diese Zuordnung wird dann auf den Menschen übertragen. Den einzelnen Nahrungsbestandteilen (Eiweiße, Kohlenhydrate, Fette und Kiesel) werden einfache Funktionen in der Ernährung zugeteilt. Gleichzeitig repräsentieren sie die genannten Äther.
In vielen Aspekten entspricht die anthroposophische Kost einer lakto-vegetarischen Kost mit gelegendlicher Aufnahme von tierischen Produkten.

Diäten - Kost für Kranke und Genesende

Diäten aus Unterhaltungsmagazinen beruhen meist auf eine kurzfristige Entwässerugen des Körpers oder/und auf eine stark reduzierte Energiezufuhr. Mangelerscheinungen durch unzureichende Abwechslung stehen dann schnell an der Tagesordnung.
Verstärkt wird dieser Effekt noch durch die Thematisierung der Diät. Die Einseitigkeit einer “Kartoffel-“, “Bananen-“ oder “Sonst-was-Diät“ ist .

Jo-Jo-Effekt

Reduktions-Diäten

Reduktions-
Diät-Form
Inhalt / Methoden Vorteile / Ziele Nachteile / Probleme /
Nebenwirkungen
Nulldiät totales Fasten bei
reichlicher Flüssigkeitszufuhr
(nur Mineralwasser
bzw. ungesüßter
Tee, Diätsäfte)
sehr schnelle Gewichtsabnahme
(max. 350 - 400g
pro Tag)
nur unter ärztlicher
Aufsicht durchführbar
(starke Belastung des
Stoffwechsel und des
Kreislaufes); schlechte
Langzeiterfolge (deshalb
nur für bestimmte
Fettsüchtige geeignet)
Modifiziertes
Fasten
Aufnahme von rund
30 g Aminosäuren-
Gemisch und ev. bis
50 g Kohlenhydrate
relativ schnelle Gewichtsabnahme
(max. 250 bis 300 g
pro Tag)
kein Lerneffekt, unbefriedigende
Langzeiterfolge
Formulardiät(
en)
Aufnahme industriell
gefertigter Nährmittel
mit einem bestimmten
Nährstoffgehalt
abhängig vom
Nährstoffgehalt
(max. 100 bis 200 g
pro Tag)
einfach, zeitsparend,
keine Rechnungen
usw. notwendig
wenig abwechslungsreich,
relativ teuer,
nur kurzfristig geeignet
Diäten mit
extremen
Nährstoffrelationen
ein oder mehrere
Nährstoffe werden in
verminderter Form
aufgenommen
Gewichtsabnahme,
je nach Diätform
hoher Sättigungseffekt
starke Stoffwechselbelastung
geringe Langzeiterfolge,
Gefahr von Mangelernährung
Energiereduzierte
Mischkost
stark verminderte Energiezufuhr
bei normalen
Nährstoffverhältnissen
Gewichtsabnahme
entsprechend der
(negativen) Energiebilanz
abwechslungsreich,
auch langfristig einsetzbar,
ausgeglichene
Nährstoffversorgung
aufwendige Begleitmaßnahmen
(Wiegen
der Nahrung und Berechen
der Nährwerte)

Literatur und Quellen

1/ BELITZ, Hans-Dieter; GROSCH, Werner:
Lehrbuch der Lebensmittelchemie.-3. überarb. Aufl.-Berlin, Heidelberg, New
York, London; Paris, Tokyo: Springer, 1987
ISBN 3-540-16962-8

2/ FÜRST, Werner; SCHULER, Konrad:
Gastgewerbliche Berufe - Restaurantfachmann Restaurantfachfrau - Grund- und
Fachstufe.-Bad Homburg vor der Höhe: Verl. Gehlen, 1997
ISBN 3-442-92650-1

3/ Ernährungslehre - zeitgemäß, praxisnah.- Hannover: Schroedel Schulbuchverl.,
1990
ISBN 3-441-91392-2

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und Technik, 1994
ISBN 3-582-04474-2

5/ SCHLIEPER, Cornelia A.:
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Handwerk und Technik, 1986
ISBN 3-582-04473-4

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Chemie in Versuch, Theorie und Übung.- 2. neubearb. Aufl.- Frankfurt am Main,
Aarau: Verl. Diesterweg, Verl. Sauerländer; 1984
ISBN 3-425-95421-0, ISBN 3-7941-2522-3

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Kompendium der Allgemeinen Biologie.-2. durchges. Aufl..-Jena: Fischer Verl.;
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8/ KEUNE, Hans (Hrsg.):
Taschenlexikon Chemie.- 1. Aufl. - Leipzig: Dt. Verl. f. Grundstoffind.,1989
ISBN 3-342-00225-5

9/ LATSCHA, Hans Peter; KLEIN, Helmut Alfons:
CHEMIE - Basiswissen; Anorganische Chemie, Organische Chemie, Analytische
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ISBN -99534-X

10/ SCHARF, Karl-Heinz; WEBER, Wilhelm:
Stoffwechselphysiologie - Materialien für den Sekundarbereich II - Biologie.-
Neubearbeitung, Hannover: Schroedel-Schulbuchverl., 1992
ISBN 3-507-10515-2

11/ BRAUNE, Wolfram; LEMAN, Alfred; TAUBERT, Hans:
Pflanzenanatomisches Praktikum I - Einführung in die Anatomie der Vegetationsorgane
der Samenpflanzen.- 4. bearb. Aufl.- Jena: Fischer Verl. 1983

12/ Alternative Wege bewusster Ernährung
aid Verbraucherdienst informiert Heft-Nr. 1131/1995

13/ Essen geht durch den Magen - Die kleine Ernährungslehre
aid Verbraucherdienst informiert Heft-Nr. 1231/1995

14/ POLLMER, Udo; WARMUTH, Susanne:
Lexikon der populären Ernährungsirrtümer – Mißverständnisse, Fehlinterpretationen
und Halbwahrheiten.-Frankfurt a. M.: Eichborn Verl. AG 2000

http://www.lern-soft-projekt.de/BK_EL_Abgabe2002_Teile3.pdf

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