Artischocke
Artischocke
Die distelartige, bis zu 2 m hohe Staude ist überaus frostempfindlich und gedeiht nur in warmen, südlichen Klimaten. Die wichtigsten Anbauländer sind Frankreich, Italien, Spanien, Ägypten, Israel und Marokko. Die Sortenvielfalt ist sehr groß. Die bei uns beliebtesten Artischocken kommen aus der Bretagne und der Provence.
Ganz junge Artischocken sind ein besonderer Genuß, denn sie sind so zart, daß sie komplett genossen werden können.
Einkauf: Bedingt durch unterschiedliche Erntezeiten gibt es das Gemüse das ganze Jahr über, mit Schwerpunkten im Spätherbst und Frühsommer. Trockene Blattspitzen sowie braun verfärbte Blätter weisen darauf hin, daß die Artischocke nicht mehr frisch ist.
Artischocken können bei 0° C und hoher Luftfeuchtigkeit - da sie leicht austrocknen - maximal 2-3
Wochen gelagert werden. Allerdings leidet die Qualität, je länger sie liegen. Man verzehrt sie gekocht
mit kalten und warmen Saucen, die Artischockenböden gefüllt, als Beilagen, Garnierung oder mit anderen feinen Gemüsen kombiniert. Sie sind reich an Kohlenhydraten, Phosphor und Eisen.
Artischockenherzen bzw. -böden gibt es auch als Sauerkonserven in Gläsern und Dosen.
Artischocken werden zu Apéritif, Magenbitter und anderen Spirituosen verarbeitet.
