Feta
Feta
In Deutschland gilt Feta, ein Lakenkäse aus Griechenland,
als klassischer Schafkäse. Im gesamten Mittelmeerraum,
aber auch in Südosteuropa hat die Herstellung von Feta
Tradition. Schon Hirten und Nomaden legten frischen Käse
in eine Kochsalzlösung, um ihn länger haltbar zu machen. In
der Lake reift der Käse weiter, trocknet aber nicht aus und
setzt keinen Schimmel an. Neben Feta aus Schafmilch,
allenfalls mit etwas Kuh- oder Ziegenmilch vermischt, gibt es
fetaähnliche Käse aus Kuhmilch, die auf traditionelle Weise
hergestellt werden. Außerdem gibt es Käse mit der
Bezeichnung "Feta", die mit modernen Verfahren hergestellt
werden, in Zusammensetzung und Teigstruktur aber vom klassischen Feta abweichen.
Einkauf: Feta kaufen Sie am besten vom Block, und zwar beim Käsehändler oder im griechischen
oder türkischen Feinkostgeschäft. Fragen Sie beim Kauf, wieviel Schafmilch der Feta enthält.
Kuhmilchkäse in Salzlake schmeckt weniger intensiv als Original Schafmilch-Feta. Lakekäse nach
Fetaart gibt es heute vielfach auch in kleinen Verbraucherpackungen.
Lakenkäse sollten Sie bald verbrauchen, denn er schimmelt leicht. Wollen Sie ihn trotzdem einige
Tage aufheben, legen Sie ihn auch zu Hause in eine Lake aus Wasser und Kochsalz.
Schafmilch-Feta gehört unbedingt in einen griechischen Salat . Er schmeckt mariniert und auch
gebacken.