Hefe
Hefe
Diese einzelligen Pilze sorgen dafür, daß Alkohol gärt und
Kuchen schön locker wird. Hefezellen findet man in
mehreren tausend Variationen überall in der Natur. In
modernen Fabriken wird Hefe je nach dem
Verwendungszweck gezielt kultiviert. Neben Wein- und
Bierhefe wird vor allem Bäckereihefe hergestellt.
Einkauf: In manchen Bäckereien gibt es noch frische Hefe.
Im Supermarkt liegen Würfel mit Frischhefe im Kühlregal,
Tütchen mit Trockenbackhefe finden Sie bei den
Backzutaten. Ein 42 g schwerer Hefewürfel lockert einen
Teig von 500 bis 1000 Gramm Mehl auf. 7 g (1 Tütchen)
Trockenbackhefe reichen für 500 Gramm Weizenmehl. Kaufen Sie Frischhefe nur in kleinen Mengen,
denn einmal angebrochen, verliert sie rasch an Wirkung. Heben Sie Hefewürfel zu Hause im
Butterfach des Kühlschranks auf. Trockenbackhefe sollte im verschlossenen Tütchen bis zum
Haltbarkeitsdatum an einem kühlen Ort lagern.
Hefepilze brauchen Nahrung und Wärme, um aktiv zu werden. Verrühren Sie Frischhefe stets mit
lauwarmer Milch und einer Prise Zucker. Während Backpulverteige im Backofen "aufgehen", entfaltet
die Hefe den Hauptteil ihrer Kraft bereits vor dem Backen. Deshalb müssen Sie Hefeteig erst
zugedeckt ruhen lassen, bevor Sie ihn in den Ofen schieben. Ein Tip: Hefeteig nicht in zugigen
Räumen zubereiten, sonst klappt´s nicht.
Hefe enthält sehr viele Vitamine der B-Gruppe. Allerdings können die Vitamine, die in Bäckereihefe
stecken, von unserem Körper nicht genutzt werden. Wenn Sie mit Hefe tatsächlich Vitamine tanken
möchten, greifen Sie zu Hefeextrakt oder Hefeflocken aus dem Reformhaus.