Granatapfel
Granatapfel
Granatäpfel, die in unseren Breitengraden meist in der zweiten Jahreshälfte angeboten werden, stammen meist aus Anbaugebieten in Spanien, Italien, Israel und Übersee. Ihre
dicke, ledrige Schale schützt die Früchte während des Transports. Darunter verstecken sie weichfleischige, saftige Samenkerne mit säuerlich-süßem bis herbem Aroma.
Einkauf: Sie bekommen Granatäpfel in Obst- und Delikateßgeschäften, auch in den Obstabteilungen großer Warenhäuser oder mancher Supermärkte. Die scharlachroten Früchte aus Afghanistan gelten als besonders aromatisch.
Dank ihrer dicken Schale sind Granatäpfel lange haltbar. Sie erschwert allerdings auch den Zugang zum Inneren der Frucht, zu den Samenkernen, die Obstsalaten, Eis, süßen Cremes, Gelees und Getränken, aber auch würzigen Saucen einen Hauch von Exotik verleihen. Aus dem Saft des Granatapfels wird die berühmte Grenadine hergestellt. Und so "knacken" Sie den Vitamin-Tresor:
Zuerst am Kelchansatz ein keilförmiges Stück herausschneiden. Dann den Granatapfel über eine Schüssel halten und mit etwas Druck auseinanderbrechen: Die Fruchtkerne fallen heraus. Die bitteren Zwischenhäute entfernen. Vorsicht! Granatapfelsaft hinterläßt bleibende Flecken.